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Jugendverband

Amaro Foro e.V. ist ein Jugendverband von Roma und Nicht-Roma mit dem Ziel, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung, Selbstorganisation und Partizipation Raum zu schaffen, um aktive Bürger_innen zu werden.  Als junge Roma und Nicht-Roma übernehmen wir gemeinsam Verantwortung in der Gesellschaft für Achtung und gegenseitigen Respekt. mehr>>

Beratungsangebote

Amaro Foro in Berlin bietet eine eigenständige Beratungsstelle schwerpunktmäßig für rumänische und bulgarische Roma mit Sprachmittlung, aufsuchender Arbeit und Sozialberatung. Zudem sensibilisiert die Anlaufstelle die Mehrheitsgesellschaft für die soziale Lage der Migrant_innen und interveniert gegen Antiziganismus. mehr>>

Kinderprogramm

Das Kinderprogramm von Amaro Foro e.V. ist ein Bildungsangebot für zugezogene Kinder im Grundschulalter (6-12 Jahre), vornehmlich aus den EU-Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien. Ziel ist eine soziale, emotionale sowie schulische Förderung von Kindern mit Roma-Hintergrund insbesondere in Bildungseinrichtungen des Stadtteils Neukölln. mehr>>

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Zeitzeugengespräch mit Hans Seeger

Zeitzeugengespräch mit Hans Seeger
 
Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und Amaro Foro e.V. veranstalten am 3. August 2015 um 19 Uhr im Rahmen des Gedenkens an die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma ein Zeitzeugengespräch mit Hans Seeger im Kunstraum Dikhas Dur : Aufbau-Haus, Prinzenstraße 84, 10969 Berlin, Aufgang 1, 5.OG
 
Hans Seeger wurde als viertes von sechs Kinder am 13. April 1931 in Stettin geboren. Er entstammt einer deutschen Sinti-Familie, die in Stettin ihren festen Wohnsitz hatte. Hans Seegers Vater war berufstätig, unter anderem als Fleischer und später als Pferdehändler. Später siedelte die Familie nach Danzig und Zopott um, wo sie ein recht bürgerliches und unauffälliges Leben führten. Der Vater wurde für die Wehrmacht gemustert, Hans selbst kam zum Jungvolk.
 
Plötzlich und unerwartet führte die Arbeit der NS-Rassebiologen dazu, dass die Familie inhaftiert wurde. Sie wurden nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie neben dem Krematorium lebten. Hans Seegers jüngerer Bruder und seine Mutter starben während einer Typhus-Epidemie, er selbst wurde mit seinem Vater zusammen nach Buchenwald verlegt, die anderen Brüder kamen nach Mittelbau-Dora. Der damals elfjährige Hans überlebte drei KZs, oftmals nur wie durch ein Wunder – etwa, indem er sich mit Hilfe der tschechischen Ärzte krank stellte, um dem erneuten Transport nach Auschwitz zu entgehen. Ein anderes Mal rettete ihm sein älterer Bruder das Leben, der für ein Durcheinander in den Namenslisten und KZ-Nummern gesorgt hatte – das ermöglichte Hans Seeger die Teilnahme am 16-tägigen Todesmarsch über Flossenbürg nach Dachau. Der aus Zigtausenden bestehende Menschenzug wurde unterwegs von den amerikanischen Streitkräften befreit. Heute, als 84-Jähriger und 15-facher Urgroßvater, lebt Hans Seeger ein ruhiges und dennoch aktives Leben.

Videoabend und Gespräch anlässlich des Andenkens an den Genozid an Sinti und Roma durch die Nazis

Videoabend und Gespräch
anlässlich des Andenkens an den Genozid an Sinti und Roma durch die Nazis

 

Film:                „People Uncounted” von Aaron Yeger (2013)
Datum:           Samstag, 01. August 2015, um 18:00 Uhr
Ort:                 Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83, 12043 Berlin

Input: Tobias von Borcke, Soziologe

Am 2. August erinnern wir an den nationalsozialistischen Völkermord an den europäischen Sinti und Roma. An diesem Tag im Jahr 1944 wurden  2.897 Sinti und Roma in den Gaskammern des KZ Auschwitz ermordet. Die meisten von ihnen waren ältere Menschen, Frauen und Kinder. Sie waren ein Teil der rund 500.000 Sinti und Roma, die der rassisch begründeten Vernichtungspolitik des Naziregimes  zum Opfer fielen. Der Völkermord an den europäischen Sinti und Roma stellte den Höhepunkt des Antiziganismus dar, dessen Fortbestand in seiner historischen Entwicklung verstanden werden muss.

Mit diesem Videoabend und dem anschließenden Gespräch wollen wir gleichermaßen an die Vergangenheit erinnern sowie den in unserer Gesellschaft fortbestehenden Antiziganismus thematisieren.                                                           

Anmeldungen bitte an:merdjan@amaroforo.de, guillermo.ruiz@sozialfabrik.org

Organisiert von: Sozialfabrik e.V. / Amaro Foro e.V. / Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Offener Brief zu der Situation in der Grunewaldstraße 87

An die Bezirksbürgermeisterin des Bezirks Tempelhof-Schöneberg- Frau Schöttler

An die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung- Frau Dr. Klotz

Offener Brief zu der Situation in der Grunewaldstraße 87

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Terminkalender

03.August 2015 um 19 Uhr
Kunstraum Dikhas Dur : Aufbau-Haus, Prinzenstraße 84, 10969 Berlin, Aufgang 1, 5.OG
01.August.2015 um 18 Uhr
Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83, 12043 Berlin
20.08.2015 - 18:00 Uhr
Weichselplatz 8, 12045 Berlin
25 Juni 2015 um 18 Uhr
Weichselplatz 8, 12045 Berlin-Neukölln
21.Mai 2015 um 18 Uhr
Weichselplatz 8, 12045 Berlin-Neukölln