Unter Generalverdacht - Lebensrealitäten von Rom*nja in Berlin

Unter Generalverdacht - Lebensrealitäten von Rom*nja in Berlin
Donnerstag, 5. Oktober 2017 um 20 Uhr
k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin

"Mit solchen Leuten wollen wir nichts zu tun haben. Gehen Sie, oder wir rufen die Polizei."

Solche Äußerungen sind für viele der in Berlin lebenden Rom*nja auch heute noch eine bittere Realität. Antiziganismus ist eine der am stärksten verbreiteten Formen von Rassismus; die Bandbreite der Diskriminierungserfahrungen besonders von nichtdeutschen Rom*nja ist groß und erschwert ihre gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe massiv.

Filmvorführung 2. August "The Forgotten Genocide"

FILMVORFÜHRUNG
The Forgotten Genocide
 
Am 02. August veranstaltete Amaro Foro e.V. zusammen mit Rosa-Luxemburg-Stiftung
eine Filmforführung zum Gedenken an die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma.
Nach der Einführung von dem Historiker und Sozialpädagoge Alex Carstiuc wurde den Film
"The Forgotten Genocide" von Henriette Asséo, Idit Bloch und Juliette Jourdan gezeigt.
 
Die Gäste kamen am Ende ins Gespräch miteinander, so dass sich eine sehr interessante Diskussion entwickelte.
Manche Fragen haben keine Antworten bekommen... diese Fragen bewegen uns allerdings weiterhin, uns mit der bitteren Geschichte auseinander zu setzten und nicht zu vergessen!
 
  

Dokumentation von antiziganistischen Vorfällen in Berlin und Medienmonitoring- 2015

Seit Anfang 2014 werden im Rahmen des von Amaro Foro e.V. umgesetzten Projektes »Dokumentation von antiziganistisch motivierten Vorfällen. Stärkung der Opfer von Diskriminierung«, das von der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung (LADS) gefördert wird, rassistische und diskriminierende Vorfälle gegen zugewanderte Menschen mit selbst- oder zugeschriebenem Roma-Hintergrund, die berlinweit stattfinden, systematisch erfasst.

Dokumentation von antiziganistischen Vorfällen in Berlin und Medienmonitoring zur Reproduktion antiziganistischer Stereotype, Jahr 2015

 

"Herdelezi": Roma-Straßen- und -Kulturfestival, 7. Mai 2016

   

Bild:A.Wierich/Amaro Foro       Bild:Ch.Hoffmann         Bild:Ch.Hoffmann

Am Samstag, den 7. Mai, versammelten Amaro Foro e.V. und das Rroma Informations Centrum etwa 3000 Besucher*innen in der Neuköllner Boddinstraße zum alljährlichen Herdelezi-Roma-Straßen- und -Kulturfestival. Ab 14 Uhr trafen sich hier Berliner*innen- Roma und Nicht-Roma, um gemeinsam zu feiern. An den Infoständen präsentierten etwa 25 Roma-Organisationen und -Projekte sowie andere Vereine und Initiativen ihre Arbeit, dazu gab es die ganze kulinarische Vielfalt der Balkanländer und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Pressekonferenz: Dokumentation antiziganistischer Vorfälle

Pressekonferenz:
Dokumentation antiziganistischer Vorfälle

Berlin 2015
12. Mai 2016, 10 Uhr
Aufbau-Haus am Moritzplatz, im RomnoKher-Raum
(Prinzenstraße 85, 10969 Berlin)

Diskriminierung ist für Roma immer noch allgegenwärtig. Beispiele für Benachteiligungen gibt es viele: Vermieter lehnen Roma ab, Behörden fordern von ihnen unnötige Unterlagen an, sie werden beleidigt und angepöbelt. Amaro Foro e.V. dokumentiert systematisch antiziganistisch motivierte Vorfälle in Berlin, darunter auch Medienberichte, die antiziganistische Klischees bedienen. Es handelt sich um die einzige Dokumentation dieser Art in Deutschland.
Am 12. Mai um 10 Uhr veröffentlichen wir die Dokumentation antiziganistischer Vorfälle im Jahr 2015 und möchten Sie herzlich dazu einladen. Nach der Präsentation ausgewählter Fallbeispiele werden Ihnen die Projektmitarbeiterinnen und Mitglieder des Vorstandes von Amaro Foro e.V., darunter Roma und Nicht-Roma, für Fragen sowie als Interviewpartner*innen zur Verfügung stehen.

Wir bitten um Anmeldung unter presse@amaroforo.de

Bitte geben Sie auch an, für welches Medium Sie berichten möchten.
Das Dokumentationsprojekt wird durch die Landesantidiskriminierungsstelle gefördert.

Save the Date: 7. Mai 2016: "Herdelezi"- Roma Straßen- und Kulturfestival

+++ Save the Date: 7. Mai 2016: 8. "Herdelezi"- Roma Straßen- und Kulturfestival in Berlin +++

Es ist wieder soweit: Zum achten Mal feiert Amaro Foro e.V. (der Berliner Landesverband von Amaro Drom e.V.) das "Herdelezi"- Roma Straßen- und Kulturfestival, in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Rroma Informations  Centrum e.V.
"Herdelezi", der St. Georgstag, wird von muslimischen ebenso wie von christlich-orthodoxen Roma vor allem in Südosteuropa als Frühlingfest gefeiert. 

Was? Herdelezi - Roma Straßen- und -Kulturfestival
Wann? Sonnabend, 7. Mai 2016, ab 14 Uhr
Wo? Boddinstraße, Berlin-Neukölln

Kommt zusammen, lernt euch kennen! Das „Herdelezi“ ist ein Ort der Begegnung von Roma und Nicht-Roma und steht für Offenheit und Akzeptanz. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nie kennengelernt hätten. Es wird wieder Musik und Tanz aus verschiedenen Ländern geben, Stände von Initiativen und andere kreative Aktionen. Wir laden die Bewohner*innen Neuköllns, aber auch ganz Berlins dazu ein, ins Gespräch zu kommen, zu tanzen und zu feiern.

Wir stellen aktuell wieder ein vielfältiges Programm zusammen und werden dazu noch informieren.

Für Nachfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
E-Mail: presse@amaroforo.de

Umfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

da wir sehr daran interessiert sind unsere Arbeit zu reflektieren und  zu verbessern, haben wir eine kurze Umfrage mit Fragen zu Ihrem Kontakt zu Amaro Foro und Ihrer Einschätzung unserer Arbeit erstellt. Wir möchten Sie bitten sich einen Moment (ca. 10 Minuten) Zeit zu nehmen und die folgenden Fragen zu beantworten, damit würden Sie uns sehr dabei helfen unsere Arbeit weiterzuentwickeln. Selbstverständlich bleiben alle ihre Angaben anonym.

Hier geht es zum Fragebogen: https://www.soscisurvey.de/AmaroForo15/

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen.

Freundliche Grüße

Amaro Foro e.V.

 

 

Offener Brief zu der Situation in der Grunewaldstraße 87

An die Bezirksbürgermeisterin des Bezirks Tempelhof-Schöneberg- Frau Schöttler

An die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung- Frau Dr. Klotz

Offener Brief zu der Situation in der Grunewaldstraße 87

Pressemitteilung: Berliner Register lehnen CDU-Vorschlag zur Einrichtung von „Extremismusregistern“ ab

Startseite

 

Die „Berliner Register“ lehnen den Vorschlag der CDU Treptow-Köpenick ab, Register gegen „Linksextremismus“ und „religiösen Extremismus“ einzurichten. Der Antrag beim Landesparteitag der CDU wurde damit begründet, dass Antisemitismus und Homophobie zunehmend von Menschen mit arabischem oder türkischem Hintergrund ausgehen würden. Würde die Herkunft der Täter erfasst, könnten die Probleme besser bearbeitet werden. Der Landesparteitag der CDU hat sich am Wochenende für die Einführung von „Extremismusregistern“ ausgesprochen.

Fortbildung - Unser Kiez wächst!

Seit einigen Jahren ist auch im Kranold-Kiez eine Zuwanderung von Familien aus Süd-Ost-Europa zu beobachten, viele von ihnen haben annehmlich einen Roma-Hintergrund. Für manche Alteingesessene bedeutet das eine willkommene Ergänzung ihrer Fußballmannschaft, andere haben schlicht Angst vor den „Fremden“. Bei den zugewanderten Familien selbst besteht oft ein erhöhter Beratungsbedarf. Für Lehrkräfte, SozialarbeiterInnen und andere Engagierte im Kiez ist diese Mischung eine große Herausforderung.
 
Amaro Foro e.V. und der Kindertreff Delbrücke wollen in einer dreiteiligen Fortbildung grundlegende Informationen vermitteln.
 
Mehr Information finden Sie hier.