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Jugendverband

Amaro Foro e.V. ist ein Jugendverband von Roma und Nicht-Roma mit dem Ziel, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung, Selbstorganisation und Partizipation Raum zu schaffen, um aktive Bürger_innen zu werden.  Als junge Roma und Nicht-Roma übernehmen wir gemeinsam Verantwortung in der Gesellschaft für Achtung und gegenseitigen Respekt. mehr>>

Beratungsangebote

Amaro Foro in Berlin bietet eine eigenständige Beratungsstelle schwerpunktmäßig für rumänische und bulgarische Roma mit Sprachmittlung, aufsuchender Arbeit und Sozialberatung. Zudem sensibilisiert die Anlaufstelle die Mehrheitsgesellschaft für die soziale Lage der Migrant_innen und interveniert gegen Antiziganismus. mehr>>

Kinderprogramm

Das Kinderprogramm von Amaro Foro e.V. ist ein Bildungsangebot für zugezogene Kinder im Grundschulalter (6-12 Jahre), vornehmlich aus den EU-Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien. Ziel ist eine soziale, emotionale sowie schulische Förderung von Kindern mit Roma-Hintergrund insbesondere in Bildungseinrichtungen des Stadtteils Neukölln. mehr>>

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Projekte im Sommer 2010

Für folgende Projekte könnt ihr euch in diesem Sommer anmelden:

11.-20. Juli: Internationales Jugendleiterseminar in Padua, Italien

18.-21. Juli: Fortbildung "Fördermöglichkeiten der Internationalen Jugendarbeit“ im Bahratal 21 

24.07.2010 Fortbildung „Vereins- & Projektmanagement“ im Bahratal/Sachsen

31.07. – 05. August: Reise zur Gedenkveranstaltung nach Auschwitz, Anmeldung: sofort

22.-28. August: Internationales Baucamp in der Gedenkstätte Buchenwald

10.-13. September: Bundesjugendtreffen in Göttingen/Duderstadt

Was, wenn sie Jude gesagt hätten?

Der Antisemitismus ist – vor dem Hintergrund der Shoah – heute in der Öffentlichkeit der mittel- und westeuropäischen Länder weitgehend tabusiert, und kommt meist nur verklausuliert, in Codes, verschleiert und in Andeutungen, zum Ausdruck. Im Gegensatz dazu ist der Antiziganismus, das Ressentiment gegen Roma, nach wie vor in kaum kaschierter Form allgegenwärtig. Erst in jüngster Zeit beginnt man sich mit dieser speziellen Spielart des Rassismus gesellschaftlich und wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Um Bewusstsein dafür zu schaffen, wie präsent und großteils unreflektiert sich dieses Phänomen bis heute im öffentlichen Diskurs artikuliert, hat sich eine britische Aktivistengruppe nun einen einfachen Programmiertrick für eine neue Website einfallen lassen: Jewify.org ersetzt in beliebigen (englischsprachigen) Zeitungsartikeln einfach das Wort Gyspy (bzw. Traveller) mit Jew und führt so – dank des Vergleichs mit der erfolgreichen Tabuisierung des Antisemitismus – sehr anschaulich vor Augen, wie viel Aufholbedarf unsere Gesellschaft im Hinblick auf den Antiziganismus noch hat. Vieles, das einen Aufschrei der Empörung nach sich ziehen müsste, erscheint uns in diesem Fall als mediale Alltagsrealität. Was aber, lautet die simple Frage der Website, wenn sie stattdessen Jude gesagt hätten?

Oder halten Sie etwa Schlagzeilen wie diese für möglich?

Juden-Kriminalität: Wie Juden-Sippen funktionieren (20min.ch)
Wahlkampf in Mailand: Berlusconi warnt vor „Stadt voller Juden“ (Welt)
Italien: Polizei nimmt Juden in Lagern Fingerabdrücke ab (Presse)

 

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